Prüfung

Markus
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Re: Prüfung

Beitrag von Markus »

danke

ghostrider
Beiträge: 1
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Re: Prüfung

Beitrag von ghostrider »

Hab die Prüfung vor ein paar Tagen abgelegt. Ich wurde gefragt:
-) Aufspaltung der Geschwindigkeit, Taylorreihenentwicklung, Welcher Term verursacht Reibung, warum die anderen nicht?
-) Stoke/Newton Fluid (welche Einschränkung hat Stoke:Isotropie)
-)Stokesche Postulate
-) Stöße (Knudsen Zahl)
-)Bethsche Beziehung, warum nicht Verdünnungsstöße
-) Grenzschichttheorie


Er springt dann doch relativ wild durch den Stoff, also sollte man auch auf die Zusammenhänge achten. Punkto Formeln hat er selber zu mir gemeint ihm ist die Aussage wichtiger, falls man die halt nicht weiß versucht er halt einen mit der Formel auf die Aussage zu führen. Kann nur bestätigen was die Vorposter gesagt haben, ungemein netter Prüfer lässt einen überlegen, selbst bei falschen Aussagen versucht er einen wieder auf den richtigen Weg zu führen :-)

grau
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Registriert: 09.01.2017, 11:19

Re: Prüfung

Beitrag von grau »

Hallo!

Ich hatte heute die Prüfung - ich kann auch nur bestätigen, was schon viele zuvor geschrieben haben: Prof. Braun ist ein extrem netter und geduldiger Prüfer und nimmt sich auch bei der Prüfung wirklich noch Zeit, einem Dinge zu erklären. Ich konnte arbeitsbedingt leider auch fast nie in die Vorlesung und habe deswegen auch rein nach dem Skript gelernt. So kennt man leider aber auch nicht alle Erklärungen und Zusammenhänge, die in der Vorlesung vielleicht angesprochen wurden. Ich bin gefragt worden:

- Anströmung des Tragflügelprofils mit den einzelnen Kräften
- Damit verbunden: Impulserhaltung in integraler Form aufschreiben (26) - welcher Anteil gehört in der Skizze wohin? Was bedeuten die einzelnen Kräfte? Was bedeutet der Spannungstensor im Detail?
-Wie kann der Spannungsvektor weiter aufgeteilt werden (28)? Was bedeuten die Terme? Welcher Term ist für den Auftrieb verantwortlich (Druck), welcher für den Widerstand (Reibspannungstensor)? Wo entstehen auch in reibungsfrei angenommenen Strömungen Widesrtandskräfte? (Machscher Kegel, Wellenwiderstand (237))
- Sprung zur maximal widerstandsbehafteten Stokes-Strömung - Charakteristiken, was bedeutet die Reynolds-Zahl, welchen Einfluss haben hier Druck und Widerstand, Haltekraft (150)
- Dazwischen einige Fragen zur Grenzschichttheorie - allerdings wirklich nur überblicksmäßig und was sind die grundsätzlichen Aussagen, wie kommt die Theorie am Beispiel zu tragen.

Er springt also wirklich auch durch den Stoff, bzw. stellt zwischendurch auch Fragen wie "Da haben wir ja in einem anderen Kapitel etwas dazu gehört, wissen Sie was das sein könnte?" Bei mir hat die Prüfung genau eine Stunde gedauert, weil danach noch ein Termin war, die ersten 45 Minuten haben wir uns aber so nur anhand der Tragflächenanströmung mit Fragen dahingehantelt.

sebi
Beiträge: 18
Registriert: 11.06.2014, 22:04

Re: Prüfung

Beitrag von sebi »

Es wurde ja schon lange nichts mehr geschrieben, deswegen erzähle ich mal von meiner Erfahrung:

Der Professor ist wirklich so nett wie alle geschrieben haben, das nimmt einem am Anfang gleich mal die Nervosität :)
Ich wurde garnichts aus den vorderen Kapiteln gefragt- das lag aber auch am Zeitmangel, ich denke er möchte eigentlich jedes Kapitel mal ansprechen um sich einen guten Überblick zu verschaffen was man kann und was nicht- danach richtet sich dann ws auch aus wie lang die Prüfung dauert, wenn man wo hängenbleibt dauert es entsprechend länger. Also man sollte schon wirklich alles lernen.
Er fragt viele Zusammenhänge und Begriffe, auch Formeln, aber da mehr wie die Variablen in der Formel heißen z.B. bei der Reynolds-Zahl, von was sie abhängt, ob etwas mit der Reynolds-Zahl zu oder abnimmt und die Begründung dafür o.ä.
Mathematische Details wurde ich garkeine gefragt, alles absolut auf Verständnis, aber auch hier wieder alle Zusammenhänge. Was passiert wenn der Druck hier abnimmt, was passiert wenn er einen Sprung macht, was gilt bei einem Sprung für andere Werte, wie kann man das als Kurve darstellen usw. Also einfach wirklich die Physik dahinter.

Zum Lernaufwand: ich habe 3 Wochen gelernt- großteils auch weil ich mir versucht habe Herleitungen anzueignen, was viel Zeit in Anspruch nimmt und von denen ich dann keine einzige auch nur ansatzweise gebraucht habe- kann jetzt nur bei mir so gewesen sein, aber es machte jetzt nicht so den Anschein als müsste ich tatsächlich die genauen Indizes von irgendeiner Formel wissen. Wenn ich die Prüfung nochmal machen würde, würd ich mir überall nochmal genau zu überlegen ob ich jede Skizze begriffen habe und ob ich Zusammenhänge zu anderen Kapiteln herstellen kann- dann ist man halt wirklich bombensicher unterwegs. Nur um durchzukommen reicht wahrscheinlich auch weniger, man sollt sich dann halt das was die Vorposter eh schon geschrieben hat halbwegs genau einprägen- dann geht man sicher nicht negativ aus der Prüfung :)

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