Prüfungsfragen AKT II

MaryJane
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Registriert: 23.01.2015, 10:06

Re: Prüfungsfragen AKT II

Beitrag von MaryJane »

Hallo zusammen!
Nachdem mir der Thread sehr geholfen hat möchte ich kurz meine Prüfung bei Prof Schieck rekapitulieren.
Im großen und ganzen war es nicht viel anderes wie bei den Anderen.

1. Natürliche Einheiten: 1Gev^-2 in barn. Also die 197 MeV fm = h_quer c = 1 und 1barn=10^-28 m^2 sollte man wissen und dann ein bisschen Algebra beherrschen ;)

2. Zerfall X --> pi^0 mu^+ nu_mu: Wie jemand schon erwähnt hat, er hat eine Liste: Ladungserhaltung, Baryonenzahl, Leptonenzahl, Strangeness, Spin,... Wir haben ein bisschen über den Spin geredet, Mesonen (Quark-Antiquark-Zustand) können ja die Quarkspins zu einem Singulet koppeln (Pseudoskalare Mesonen, z.b. Pion, K) oder den Triplet (ergibt die Vektor Mesonen, z.b. K*) Er wollte wissen ob das K* (er hat gesagt es hat eine Masse von 890MeV) noch anders zerfallen kann (außer schwach). Ja, über die starke WW, bildet also ein Gluon das in ein Quark-Antiquark Paar zerfällt (Pi^0)
Das X Teilchen stellte sich also als K^+ heraus (Überraschung!): Feynman Diagram aufzeichnen

3. D^+ Meson (er sagt es besteht aus c und d quer) zerfällt in ein Kaon oder ein Pion: Feynman Diagramme aufzeichnen. Er sagt das BR für den Zerfall in ein Kaon ist 9%, wie kann man das BR für den Zerfall in ein Pion ausrechnen. Also hab ich erzählt dass die Prozesse fast identisch sind, nur eine anderen Vertexfaktor. Hab gesagt dass die Masseneigenzustände (die man messen kann) nicht gleich der schwachen Flavour Eigenzuständen sind (CKM Matrix) und dass deshalb das BR nur vom Verhältnis der CKM Matrixelemente abhängt. Genauer gesagt von den Quadraten! Er fragte ob ich ungefähr weiß wie groß diese sind. Ich habs ungefähr gewusst aber auch dass die nur sin bzw. cos vom Cabibbo Winkel sind (13°).

4. Fig 8.3. aus dem Thomson (p183), er wollte erst mal wissen woher die 1/Q^6 abhängigkeit kommt. Ich war mir vorher nicht ganz sicher, dann hab ich erzählt dass die Formfaktoren eine "Lorentz form" oder Dipolform haben und somit mit 1/Q^4 abnehmen und das andere 1/Q^2 kommt halt irgendwie aus der Rosenbluth-Formel, dass hat ihm auch gereicht (Ich glaube die Erwähnung der Rosenbluthformel hats gemacht). Dann halt noch interpretieren, also hab ich über Punktförmige Teilchen erzählt und dass (zumindest für kleine Q^2) die Formfaktoren die Fourier Trafo der Ladungs- bzw mag Moment-Verteilung sind, und man sieht halt dass die gestreuten Elektronen an punktförmigen Teilchen streuen.

5. Fig 8.14 aus dem Thomson (p200), er wollte wissen was das x ist und warum für kleine x das F_2 nicht konstant ist (so oder so ungefähr). Hab ihm erzählt dass das x angibt wie elastisch die Streuung ist, er wollte wissen wie mans noch interpretieren kann, wusste ich nicht aber es ist der Bruchteil des Impulses des Hadron-Systems. Ich wusste nicht genau was da passiert oder warum aber ich wusste dass es was mit den See-Quarks zu tun hat und hab das einfach mal gesagt und er wollte noch wissen wie die entstehen. Paarproduktion über starke WW.

Er hat noch ein Bild von einem Detektor offen gehabt aber er wir waren ein bisschen langsam und er musste in die nächste Prüfung.
Zusammenfassend sei gesagt es hilft wenn man sich ein bisschen auskennt, aber es hilft auch sehr viel wenn man schon weiß welche Fragen kommen ;)

LG

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