Singulettstreuquerschnitt größer

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de broglie
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Singulettstreuquerschnitt größer

Beitrag von de broglie » 11.11.2007, 19:56

hallo,

falls auch noch ein paar am lernen für die Prüfung am Do sind - irgendwie gibt's da 'nen widerspruch zw. Alvarez-Bloch-Exp. und Messung der Spinabhängigkeit im Demtröder, also wollt ich fragen, ob ich da irgendwas nicht richtig verstanden hab:

bei A.-Bloch sagt man, dass die Streuung größer ist, wenn n- & Targetkernspins parallel sind aber bei der Messung der Spinabhängigkeit der Kernkräfte, dass der Singulettstreuquerschnitt größer ist ... irgendwie passt das alles nicht ganz zusammen, oder? :-)

wollt jetzt aber niemanden verwirren :-) - oder hab ich da was falsch verstanden?

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themel
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Beitrag von themel » 12.11.2007, 07:09

Quoting Demtröder IV, p121:
Es soll hier ausdrücklich betont werden, dass der spinabhängige Teil der Kernkraft nicht die magnetische Wechselwirkung zwischen zwei magnetischen Dipolen ist, die viel zu schwach ist, um die beobachteten Effekte zu erklären. Es handelt sich vielmehr um eine spezifische Eigenschaft der starken Wechselwirkung.
AFAIK wird ja genau diese umgekehrte Spinabhängigkeit verwenden, um bei der Neutronenstreuung zwischen Kernanteil und magnetischem Anteil zu trennen, siehe Messverfahren.

de broglie
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Beitrag von de broglie » 12.11.2007, 15:34

Danke für die schnelle Antwort - bin aber noch immer ein bischen verwirrt durch den Satz und v.a. den Verweis auf Abschnitt 5.2 (bei Alvarez-Bloch):
Es beruht zusätzlich darauf, daß die Streuung von Neutronen an Targetkernen von der relativen Orientierung zwischen Neutronenspins und Kernspins der Targetatome abhängt (siehe Abschn. 5.2)
und bei 5.2 wird dann nur die Spinabhängigkeit der Kernkraft besprochen - was für mich bedeutet, dass hier das gleiche WW-Potential gemeint ist - also dass bei Alvarez-Bloch die gleiche Spinabhängigkeit gemeint ist, oder?

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